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Felssturz Hohmad - Burg in Gsteig
Weitere Felsabbrüche
16. November 2017

In den letzten Tagen stürzten an der Westflanke des Spitzhorn im Gebiet Hohmad - Burg wieder vermehrt Steine zu Tal. Tagsüber konnte man sogar vom Dorf Gsteig aus abstürzende Steine beobachten.
Mittwoch Abend waren verstärkt Steinschlaggeräusche zu hören. Wer dies in der Dunkelheit erlebte, war verständlicherweise beunruhigt.
Seitens der Gemeindebehörde wird versichert, dass die Absturzstelle und das gefährdete Gebiet unter Beobachtung stehen. Sollten sich zur veranlassten Sperrung weitere Massnahmen aufdrängen, wird dies sofort veröffentlicht.
Ein dringender Appell wird an die Bevölkerung gerichtet, die Sperrung des betroffenen Gebietes unbedingt einzuhalten. Leider musste festgestellt werden, dass sich einige waghalsige Personen trotz der vorhandenen Lebensgefahr in das Gebiet begeben haben. Die Gemeinde lehnt in diesem Zusammenhang jegliche Haftung ab.

Der Gemeinderat 

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Der sich am 23. Oktober 2017 ereignete Felssturz aus der Westflanke des Spitzhore im Gebiet Hohmad ist von einem Geologen untersucht worden. Bei diesem Ereignis brachen gemäss ersten Schätzungen rund 50‘000 m3 Fels ab und verteilten sich als Gesteinsschutt unterhalb der Felswände und im Wald bis zum Rotegrabe. Dabei wurden Teile des Wanderweges Gsteig - Sanetsch sowie Rotegrabe - Burg - Längematte verschüttet.
Die Ursache des Felssturzes ist unbekannt. Auftauender Permafrost kann auf Grund der Höhenlage von lediglich 2‘100 m.ü.M. ausgeschlossen werden. Es sind auch keine Anzeichen von Wasseraustritten sichtbar, welche auf erhöhte Wasserdrücke im Felsverband hingedeutet hätten. Vermutlich ist der Felssturz die Folge der Verwitterung und der Zerklüftung des Gebirges an dieser Stelle.

Es muss mit weiteren Abstürzen verschiedener Grössenordnungen aus dem Ausbruchgebiet oder aus dem Schuttdepot im unteren Bereich des Ausbruchgebietes gerechnet werden. In seltenen Fällen können Blöcke bis in den Rotegrabe gelangen. Nebst den Sturzgefahren ist auch die Gefahr von Murgängen vorhanden. Kleinere bis mittlere Murgänge aus den Schuttablagerungen oberhalb des Waldes können die Wanderwege tangieren.

Die vorhandene Gefahr erfordert bis auf weiteres die Aufrechterhaltung der Sperrung des Sanetschpassweges im Bereich des betroffenen Gebietes. Die Bevölkerung wird dringend ersucht, die Signalisationen zu beachten und sich unter keinen Umständen in das gefährdete Gebiet zu begeben. Angesichts der unberechenbaren Situation besteht Lebensgefahr.

Die Gefahrensituation wird im Frühling nach der Schneeschmelze erneut beurteilt. Erst zu diesem Zeitpunkt wird abgeschätzt werden können, ob man die Massnahmen aufrecht erhalten muss.

3. November 2017

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Der Sanetschpassweg (Bergstation Sanetsch-Luftseilbahn bis ins Dorf Gsteig) ist ab sofort bis auf weiteres wegen Steinschlag gesperrt.

23. Oktober 2017

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Über die weitere Entwicklung wird laufend informiert.

 

Falls Sie nur auf der Suche nach einem nicht klar einzuordnenden Begriff auf unsere Website gelangt sind, helfen Ihnen vielleicht folgende Links weiter:

 

Tourismus: www.gstaad.ch

Schule: www.gsteig-feutersoey.ch

Kirchgemeinde/reformiert: www.kirchgemeinde-gsteig.ch

Kirchgemeinde/römisch-katholisch: www.kathbern.ch/Gstaad

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Letzte Änderung: 16.11.2017

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